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Mit der Sonne heilen... Farbakupunktur farbakupunktur.pdf

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Allergien- und chronische Krankheiten lindern ...allergien.pdf

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Entgiftung mit LM- Potenzen entgiftung.pdf

Weg zur Gesundheit - BBD 01/2007
ADHS und Allergien - Was bewirken Schüssler-Salze?
ADHS und Allergien – beides Erkrankungen mit stetig zunehmender Anzahl der Erkrankten. ADHS steht für Aufmerksamkeits Defizit u. Hyperaktivitäts Syndrom. Oft verwendete Synonyme bzw. Begriffe die in diesem Zusammenhang fallen sind ADS, Hyperaktivität, ADD oder ADHD. Man spricht dann auch vom Zappelphilipp oder vom Gegenteil, dem Träumerchen.
Die genaue Begriffbestimmung erfahren Sie im DSM IV und/oder ICD 10 und sollen hier an dieser Stelle nicht weiter geklärt werden. Wichtiger ist hier, zu beschreiben, was betroffene Eltern für ihre Kinder tun können und was immer mehr betroffene erwachsene Erkrankte für sich selbst tun können. Zunächst ein paar wichtige Grundlagen:

Woran können Sie erkennen, ob ADHS vorliegen könnte?
Unaufmerksamkeit:
- häufig Flüchtigkeitsfehler in der Schule, bei der Arbeit oder anderen Tätigkeiten
- Schwierigkeiten, sich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren
- Schwierigkeiten, Aufgaben oder Tätigkeiten zu organisieren
- lässt sich durch äußere Reize aus der Umgebung ablenken
- träumt und scheint abwesend

Hyperaktivität und fehlende Impulskontrolle:
- Zappeln
- kann nicht ruhig sitzen bleiben
- kann nur schwer warten, bis er an der Reihe ist
ADHS betrifft nach den Kriterien des DSM IV ca. 4-8% der Schulkinder. Zieht man die Bemessungsgrundlagen des ICD 10 für das Hyperkinetische Syndrom heran, so erhält man Schätzraten von 1-3 %. Rein rechnerisch bedeutet das, dass in jeder Klasse durchschnittlich etwa ein betroffenes Kind sitzt.
Dabei kommen auf ein betroffenes Mädchen im Durchschnitt 3 betroffene Jungen.
Bei den Erwachsenen nennt das Deutsche Ärzteblatt eine Erkrankungsquote von 1,3% bis 4,7%. Im Erwachsenenalter kann dann häufig eine Depression und/oder Angststörung dazukommen.

In der schulmedizinischen Therapie wird oft Methylphenidat (Ritalin®, Equasym®, Medikinet®) eingesetzt und ist im Rahmen der Kurzzeitwirkung umfangreich untersucht worden - Langzeitanwendungen werden kontrovers diskutiert. Zu den häufigen Nebenwirkungen gehören Appetitminderung, Magenbeschwerden und Kopfschmerzen.

Der Autor beschreibt anhand eines konkreten Beispieles aus seiner Praxis die Behandlung eines kleinen Patienten, der unter ADHS und Allergien gelitten hat.
Praxisbeispiel:
Max (Name geändert) ist 8 Jahre alt und kommt mit seiner Mutter in die Praxis. Die Mutter berichtet ausführlich. Max ist hyperaktiv und sein Kinderarzt hat ADHS diagnostiziert, das medikamentös behandelt wird. In der Schule gibt es Probleme. Auf der einen Seite legt Max ein kritisches Sozialverhalten an den Tag, auf der anderen Seite kommt er kaum mit dem Unterrichtspensum mit. Zuhause braucht er dann Stunden, bis die Hausaufgaben erledigt sind.
Unterrichtspensum mit. Zuhause braucht er dann Stunden, bis die Hausaufgaben erledigt sind. Zwischendurch lässt er sich immer wieder ablenken und es ist Max einfach nicht möglich, konzentriert bei der Sache zu bleiben…
Nach Allergien befragt, zeigt Max seine Ellenbogen und seine Beine. Die Mutter schildert, dass Max immer wieder mit Neurodermitis-Schüben zu tun hat.
Aus der Praxis kann der Autor bestätigen, dass eine Kombination zwischen klassischen Allergiesymptomen (Allergische Rhinokonjunktivitis, Neurodermitis, etc.) häufig zusammen mit ADHS auftritt. Auch wenn diese Allergiesymptome nicht vorhanden sind, bzw. die Allergien den Betroffenen nicht bekannt, nicht bewusst sind, zeigt die Praxis häufig dann Allergien/Unverträglichkeiten gegen bestimmte Lebensmittel.
Als Ergänzung zum ausführlichen Anamnesegespräch folgt dann eine kinesiologische Austestung weiterer wichtiger Parameter: Leberfunktion, Nierenfunktion, Darmstatus, häufige Virenbelastungen, die Fähigkeit des Körpers die unterschiedlichen Ernährungsbestandteile optimal enzymatisch zu spalten, usw. Gerade der letzte Punkt ist bei vielen ADHS Patienten von Interesse. Häufig zeigt sich dabei, dass sich Eiweißbestandteile aus der Ernährung nicht optimal verdaut werden. Ursachen können neben anderen z.B. eine geschwächte Pankreasfunktion sein. So auch in diesem Fall. Bei Max konnte eine solche Dysfunktion kinesiologisch ermittelt werden. Auf das Thema Blähungen angesprochen, bestätigt seine Mutter, dass Max tatsächlich stark mit Blähungen zu tun hat. Blähungen sind typisch bei einer solchen Minderfunktion der Bauchspeicheldrüse (Pankreas). Bei einer größeren Menge Eiweiß in der Nahrung kann die Bauchspeicheldrüse nicht genügend eiweißspaltende Enzyme zur Verfügung stellen, so dass ein Teil des Eiweißes unzerkleinert im Darm „gärt“. Auf der einen Seite fehlen dem Patienten die notwendigen Eiweißbausteine, auf der anderen belasten die nicht zerkleinerten Eiweißmoleküle (lange Aminosäureketten) den Darm…
Die Fähigkeit Kohlenhydrate und Fett zu verdauen, war bei Max nicht eingeschränkt.
Bei der Erstanamnese werden die Hauptallergene (Milch, Weizen, Roggen, Ei, Hefe, Hausstaub, Pollen, Früchte, Tierhaare, etc.) kinesiologisch getestet.
Max reagiert auf Milch und Hausstaub.
Nachdem jetzt die Anamnese abgeschlossen ist und wichtige Informationen über Max Gesundheitszustand bekannt sind, geht es im nächsten Schritt darum, eine ganzheitlich naturheilkundliche Therapieform zusammenzustellen.
Max Behandlungskonzept sieht wie folgt aus. Wichtig zu erwähnen ist, dass dies bei jedem Patienten anders aussehen kann, sowohl was die eingesetzten Mittel, als auch die gewählte Behandlungsform angeht. Der Leser kann nicht davon ausgehen, dass die Mittel, die hier bei Max zum Einsatz kommen, einfach auf eine andere Patientensituation übertragen werden können.

Max erhält als Hauptmittel Calcium fluoratum und Natrium chloratum. Bevor diese beiden Mittel als biochemische Mittel in der D6 gegeben werden, findet eine Vortherapie mit diesen beiden Mitteln im homöopathischen Sinne statt. In der Praxis hat sich diese Vorgehensweise als sehr sinnvoll erwiesen. Dabei kommen Potenzen, in Abhängigkeit vom jeweiligen Patienten und dessen Befund, als LM 30, LM3, C30 und andere zum Einsatz. Erst danach findet die eigentliche biochemische Behandlung statt. Der Autor hat die Erfahrung gemacht, dass diese Vorgehensweise Überreaktionen im Sinne einer Erstverschlimmerung minimiert bzw. ganz verhindert.

Zusätzlich zu den Mitteln erscheint eine separate Ernährungsanalyse im Fall von Max als indiziert. Diese wurde dann in einem Zweittermin durchgeführt. Die Ernährungsweise wurde dann für Max entsprechend seiner Testergebnisse optimiert. Oft reicht es leider nicht aus, nur die einzelnen Lebensmittel für sich alleine zu betrachten, sondern insbesondere auch die Wirkung der Lebensmittelkombinationen zu untersuchen. Es gibt eine Vielzahl von Lebensmittelkombinationen, die schlecht vertragen werden. Ein Beispiel ist der gleichzeitige oder zeitnahe

Verzehr von Äpfeln und Vollkornbrot. Viele Menschen reagieren auf diese in der Ernährung oft vorkommende Kombination (typisches Pausenbrot) ungünstig.
Da bei Max die Fähigkeit, Eiweiß aus der Nahrung aufzuspalten, stark beeinträchtigt war, wurde ihm vorübergehend ein Enzymersatzpräparat verordnet, was zu den Eiweißmahlzeiten eingenommen wurde.

Nach zwei Monaten hatte sich die Neurodermitis-Erkrankung deutlich gebessert, die Situation in der Schule verbesserte sich stetig und nach einem halben Jahr setzte die Mutter in Abstimmung mit dem behandelnden Kinderarzt das Medikament ab. Heute, 12 Monate nach Therapiebeginn ist Max beschwerdefrei.

Friedbert Niessen
Heilpraktiker
Am Steg 20
41849 Wassenberg (NRW)
02432/8902936
http://www.heilpraktikerniessen.de
mailto:info@heilpraktikerniessen.de in Kürze erscheint:
Chron. Müdigkeit und Hyperaktiviät (ADHS) - zwei Erkrankungen mit der
gleichen Ursache? weitere interessante Informationen im blog. Bitte hier klicken."

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