Ernährung bei Multipler Sklerose


Behandlungsschema bei Multipler Sklerose


 

"Darf ich Ihnen Dr. Terry Wahls vorstellen? MS erkrankt und im Rollstuhl sitzend. Durch eine gezielte Ernährungsumstellung kann sie heute wieder wandern, reiten und Vorträge in der ganzen Welt halten..."

Multiple Sklerose (MS) - welche Rolle spielt die Ernährung?

Viele Menschen halten Multiple Sklerose (MS) für Muskelschwund. Dies ist aber falsch.

Multiple Sklerose ist eine Auto-Immunerkrankung. Dies bedeutet, das eigene Immunsystem greift den eigenen Körper irrtümlicherweise an, weil es ihn für einen Feind hält. Bei Multipler Sklerose richtet sich der Angriff gegen die Schutzhüllen (Myelin) der Nervenfasern im Gehirn.

 

Jede Nervenfaser kann man mit einem Kabel vergleichen, das von einer Isolierschicht umgeben ist. Die Myelin-Schicht. Das Immunsystem attackiert nun fälschlicherweise diese Myelin-Schicht und zerstört sie. Dies bewirkt, dass die Nervenfaser frei liegt und wie ein ungeschütztes Kabel Kurzschlüsse verursacht. Die ungeschützte Nervenfaser wird immer mehr und mehr zerstört und verkalkt (Sklerose). Dies geschieht an verschiedenen Orten im Körper (Gehirn, Rückenmark) - deshalb der Name Multiple Sklerose.

 

Die angegriffenen Nerven "funken" nicht mehr normal, sondern reagieren mit Stör-Meldungen. Dies kann sich z.B. in Taubheit, Lähmungserscheinungen, Sehstörungen, Gleichgewichtsstörungen äußern. Sind Nerven betroffen, die die Steuerung von Schliessmuskeln betrifft können Probleme mit der Blase oder mit der Verdauung auftreten. Da die Beschwerden so unterschiedlich sind und von Person zu Person verschieden, wird sie auch die "Krankheit der 1000 Gesichter" genannt.

 

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Ernährung bei Multipler Sklerose

Um die Attacken des eigenen Immunsystems einzuschränken ist es wichtig, dem Körper zu helfen, sich zu regenerieren. Dr. Terry Wahls, eine amerikanische Ärztin, die selbst an Multipler Sklerose erkrankt ist, hat sich ausführlich mit dem Thema Ernährung bei Multipler Sklerose beschäftigt.


Sie empfiehlt mehrere Maßnahmen. U. a. eine glutenfreie Ernährung. Die Erfahrungen in unserer Praxis in Heinsberg und Erkelenz gehen noch darüber hinaus. Gluten hat circa 200 "Verwandte". Berücksichtigt man diese im Ernährungsplan für Multiple Sklerose Patienten, können die positiven Effekte noch einmal gesteigert werden. Wichtig ist auch, alle anderen Ernährungsbestandteile genau anzuschauen: 

  • Gesunde und ungesunde Fette
  • Kohlenhydrate, die den Regenerationsprozess behindern können
  • Essentielle Fettsäuren Muster
  • Hilfreiche Gemüsearten, nicht hilfreiche Gemüsearten
  • Trinkwasser/Menge und Qualität
  • Proteine, die Sie meiden sollten

 

Was machen wir bei Multipler Sklerose in unserer Praxis Heinsberg / Erkelenz?

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